SopCast – Legales Internet-P2P-TV?

Geschrieben am 14.02.2011

Die Peer-to-Peer-TV (P2PTV) Technik verbreitet sich rasend schnell. SopCast ist eines der Programme, welches Streams im Internet unterstützt. Gerade wenn es um Sportübertragungen geht, sind die Webseiten und Programme, die solche Streams anbieten, sehr beliebt. Allerdings gibt es immer wieder Probleme mit der Legalität des Web-TV.

SopCast @ flickr marcopako

Das Prinzip von P2PTV funktioniert folgendermaßen: Ein Anbieter stellt im Internet ein Videosignal bereit, welches dann von vielen anderen Benutzern gleichzeitig abgerufen werden kann. SopCast bietet als Programm einen Überblick der existierenden Programme und Streams. Solange das Signal kein urheberrechtlich geschützten Inhalte sendet, bewegen sich Sender und Empfänger innerhalb der Grenzen des Gesetzes.

Empfänger als Sender des Signals

Die Technik hinter SopCast und  P2PTV ist sehr interessant, da jeder Empfänger hier auch als Sender des Signals fungiert. So muss der Nutzer, der das ursprüngliche Signal bereitstellt, nicht auf große Serverkapazitäten zurückgreifen. Alle Nutzer teilen sich die Kapazitäten und den Aufwand. Bei einer normalen Fernsehübertragung, stellt der Sender das komplette Signal zur Verfügung.

SopCast Fernsehkanäle und Filme

SopCast rügt sich damit, ein Programm mit minimaler Verzögerung, schneller Pufferung und geringem Speicherbedarf zu sein. Außerdem ist es möglich, das empfangene Signal aufzunehmen. Es besteht die Möglichkeit, Fernsehkanäle und Filme zu gucken.

SopCast ist kompatibel zu Windows und Linux. Ein kleiner Download ist nötig, um das Programm auf dem Computer zu installieren. Das Programm bietet das Feature „Live Channels“, unter denen nach den gewünschten Inhalten und Programmen gesucht werden kann.

Grenzenloses Vergnügen durch P2PTV

Weil der Inhalt immer von Dritten gestellt wird, kann SopCast nicht für die gezeigten Streams zur Rechenschaft gezogen werden. Grundsätzlich ist jeder User darüber informiert, dass keine geschützten Inhalte gesendet werden dürfen. Somit ist der Downlaod des Programms jederzeit legal.

Die Probleme beginnen, wenn ein Benutzer per Internet-TV Inhalte streamt, an denen er nicht die Rechte hält. Ist dies nicht der Fall, steht dem grenzenlosen Vergnügen des P2PTV nichts im Wege. Ist es der TV-Sender selbst, der die Inhalte per Peer-to-Peer-TV weitergibt, sind rechtliche Probleme ausgeschlossen.

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