RAR-Dateien entpacken und zusammenfügen: So wird’s gemacht!
Die RAR-Endung am Ende von Dateinamen kennzeichnet immer komprimierte Archivdateien. Neben ZIP ist es das standardisierte Verfahren schlechthin, das man zum Komprimieren von Dateien nutzt.
Was so kompliziert klingt, muss so kompliziert gar nicht sein, denn mit der richtigen Freeware kann man RAR-Dateien einfach und vor allem kostenlos entpacken und zusammenfügen.
Freeware macht das Entpacken einfach wie nie
Dank der Freeware 7-Zip, die Chip-Online kostenlos zur Verfügung stellt, ist es nun relativ simpel RAR Dateien zu öffnen und zu entpacken. In RAR- Archiven sind zumeist Dateien, entweder eine oder mehrere, so verkleinert worden, dass ihre Größe zum Teil lediglich noch 10 Prozent der Originalgröße beträgt.
Wenn Sie RAR Dateien öffnen wollen, so ist es am besten, wenn Sie auf Freeware zum Dekomprimieren zurückgreifen, wie beispielsweise den Favoriten unter den Pack-Tools 7-Zip. Mit diesem ist es möglich, RAR Dateien zu öffnen, sowie zu entpacken. Zudem ist die Freeware auch in der Lage, viele andere Archivformate zu handhaben. Bei diesem und eigentlich auch allen anderen Programmen ist die Anwendung äußerst einfach, man muss nur die betreffende Datei im Tool auswählen und entpacken. Zur besseren Übersicht sollte man da darauf achten, in welchem Ordner die entpackte Datei landet, damit man sie auch leicht findet (nicht immer landen solche Dateien in Ordnern, die Sinn machen).
WinRAR gilt als Standard beim Zusammenfügen
Vor dem Entpacken von RAR Dateien steht jedoch das Zusammenfügen. Standardmäßig wird hierfür WinRAR verwendet. Bei WinRAR kann man auch schon vor dem Zusammenfügen vortesten lassen, wie groß die Datei im verpackten Zustand sein wird, so dass man von vornerein weiß, ob das Endprodukt auf eine CD oder einen USB Stick passt. Kostenlos ist dieses Programm zumindest in der Festversion nicht.
Aber es ist auch möglich, im Internet zu Tools zu gelangen, die WinRAR sehr ähnlich sind, auch manche Zip-Tools, etwa WinZIP, sind in der Lage, RAR-Dateien zu entpacken. Weitere Programme wären WinFlip oder Argente.Wer auf das originale und aktuellste WinRAR nicht verzichten will und bereit ist, dafür zu zahlen, muss in etwa 35 Euro einplanen. Zuvor besteht auch noch die Möglichkeit, eine kostenlose Testversion herunterzuladen, die denjenigen, die die Software vernünftig nutzen wollen, nicht viel weiterhelfen wird.
Kostenloses WinRAR?
Doch was ist das besondere an WinRAR? Es kann Dateien jeden Typs nicht nur komprimieren und archivieren (was effizienter ist, als wenn man Zip-Verzeichnisse erstellt), sondern es ist zudem möglich, Dateien zu Reparieren. Angenehm ist auch, dass WinRAR selbst längere und lange Dateinamen unterstützt.
Und es gibt doch eine Möglichkeit WinRAR kostenlos zu nutzen und zwar Pocket RAR für Pocket PC’s oder WinRAR Unplugged. Ansonsten muss man entweder die Testversion ausreizen oder aber ein wenig Geld zusammen kratzen.
