Die besten Apps zur Musikerkennung – Unbekannte Ohrwürmer adé

Geschrieben am 23.08.2011

Wer kennt es nicht: Man hört einen Song, kommt aber partout nicht auf Titel und Interpreten. Es ist zum verrückt werden. Doch Abhilfe schaffen seit einigen Jahren Apps für PC und Smartphone, die die Musikerkennung für uns übernehmen.

Die Musikerkennungs-Apps funktionieren dabei alle nach einem ähnlichen Prinzip und stehen in Bezahl- und/oder Gratisversionen zum Download im Internet bereit. Mit dem Mikrophon von Smartphone oder PC wird eine Songausschnitt aufgenommen. Dieser wird dann mit einer Datenbank abgeglichen und liefert im Idealfall Titel und Interpreten zum gesuchten Song, sowie meist sogar noch weiterführende Informationen und eine Kaufoption. Eine Erfolgsgarantie gibt es dabei zwar nicht, doch sind die Programme inzwischen soweit optimiert, dass die Trefferqoute recht hoch ist. Die zwei besten Apps sollen im Folgenden kurz vorgestellt werden.

Musik-Identifikationsdienst “Shazam” – Der Klassiker

Der Klassiker unter den Musikerkennungs-Apps ist Shazam. Es ist mit dem iPhone OS sowie BlackBerry, Symbian, Windosw Mobile und Android kompatibel und eignet sich somit optimal für unterwegs. Der Musik-Identifikationsdienst ging schon 2002 auf den Markt und ist somit einer der ersten seiner Art. Seither verzeichnet das App rund 50 Mio. Benutzer in über 150 Ländern. Das virtuelle Musik-Lexikon verzeichnet heute mehr als 8 Mio. Einträge in seiner Datenbank und wurde allein bis Oktober 2009 100 Mio. Mal abgefragt. Shazam ist  somit das meistgenutzte Musikerkennungs-Apps.

Die verschiedenen Shazam-Versionen

Wie fast alle Musik-Identifikations-Apps gibt es Shazam in einer Gratis- sowie in einer Bezahlversion. Die kostenlose Variante beschränkt die Musik-Erkennungsvorgänge auf fünf Stück pro Monat. Uneingeschränkten Zugriff gewährt die kostenpflichtige Version Shazam Encore, die ab 3,99€ zum Herunterladen im Internet bereit steht. Für 4,99€ gibt es Shazam Red, bei dem 20% der Einnahmen an ein Aidsprojekt in Afrika gespendet werden. Nachteil von Shazam: Klassische Musik sowie Live-Auftritte werden nicht erkannt.

Midomi Soundhound: Musikerkennung sogar bei selbst Gesungenem

Das ist bei Midomi Soundhound anders: Seit 2007 auf dem Markt erkennt die Freeware von Midomi neben klassischer Musik sogar selbst gesungene, gepfiffene oder gesummte Lieder – und macht Shazam damit ordentlich Konkurrenz. Großes Gesangstalent ist für den Sucherfolg nicht von Nöten. Auch in der falschen Tonlage intoniert, liefert der Dienst noch richtige Ergebnisse.

Der Anbieter setzt dabei auf die Mithilfe seiner Nutzer. Jeder ist aufgefordert Songs oder Songteile auf der Website hochzuladen, die dann zum Vergleich herangezogen werden können. Das Prinzip erweist sich als Erfolgsrezept – die Trefferquote wird immer besser und die Zahl der Downloads steigt kontinuierlich. Nachteil von Midomi Soundhound: Der mobile Dienst wird nur von iPhone oder iPod Touch unterstützt.Similar Posts:

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PeterC schreibt
am 9. Mai 2012 um 12:59 Uhr

Die besten, und dann nur zwei erwähnen?
Übrigens beiden hab ich James Last und Snap vorgesummt, und Bad nix wurde erkannt …

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Earmaster schreibt
am 23. Mai 2012 um 04:06 Uhr

Hey Peter,

man muss schon etwas singen können, versteht sich. Und James Last ist glaube ich verboten… LOL

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Martin Meyer schreibt
am 26. August 2012 um 12:37 Uhr

Wer singt den Titel: Komm hol dein Lasso raus …

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